Nur Utopien sind noch realistisch

© Nathan Ishar / Pramudiya

ANALOGTHEATER / STUDIOBÜHNEKÖLN
2017/2018


Gewinner des Kölner Theaterpreises 2017

„Nur Utopien sind noch realistisch!“ Dieser provokante Satz des Sozialphilosophen Oskar Negt meint, dass Utopien eigentlich die Erkenntnis und Handlungsquelle von Veränderung sind. Die Utopie beginnt da, wo wir anfangen, sie zu formulieren und eine neue Welt zu bauen. Rosi hat einen Traum – Finnland. Rosi ist fast blind und gehbehindert, was sie nicht daran hinderte, mit Anfang 60 für zwei Jahre an den Polarkreis zu ziehen. Jetzt, zehn Jahre später, bleibt die Sehnsucht nach einer anderen Welt. Mit unserer Protagonistin Rosi geht das Ensemble auf eine Reise. Rosi gibt uns und den Zuschauer*innen einen tief greifenden und persönlichen Einblick in ihr bewegtes Leben, mit allen Abgründen, Wünschen, Abzweigungen und Problemen, die die Utopie eines Lebens in der bestmöglichen aller Welten scheinbar unmöglich macht. Wie können wir von Rosi lernen, Handelnde zu werden?
Eine Heldinnengeschichte darüber, wie man die Welt verändern kann, wenn man sich nur traut.
Damit wollen wir jetzt beginnen!
Und vielleicht ist da am Ende ein Nordlicht…

Regie: Daniel Schüßler
Ausstattung: Eva Sauermann
Komposition: Ben Lauber
Visuals: Michael Schmitz
Produktionsleitung: Elsa Weiland
Regieassistenz: Sophie Roßfeld
Licht: Henning Vahlbruch
Dramaturgische Unterstützung: Tim Mrosek

mit: Rosi, Dorothea Förtsch, Mario Högemann, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar


Weitere Informationen: studiobuehnekoeln.de